Podcast bearbeiten – komplett online im Browser
Eine Podcast-Episode braucht vier Dinge: gutes Rohmaterial, sauberen Schnitt, saubere Klangqualität und die richtige Lautheit für Streaming-Plattformen. Alle vier Schritte lassen sich mit den cut.audio-Tools direkt im Browser machen – ohne Audacity-Install, ohne Adobe-Abo, ohne dass die Aufnahme jemals auf einen Cloud-Server geladen wird.
So funktioniert’s
1. Schneiden
Aufnahme in den Cutter laden, Versprecher, lange Pausen und Off-Topic-Abschnitte entfernen. In der Wellenform ist klar zu sehen, wo geredet wurde und wo nicht.
2. Rauschen entfernen
Lüfter, Klima, Raumhall? Die KI-basierte Entrauschung säubert die Spur – ohne dass die Stimme dumpf wird.
3. Intro/Outro einfügen
Im Joiner Intro-Jingle + Hauptteil + Outro mit Crossfade verbinden. Das fühlt sich professioneller an als ein harter Cut.
4. Normalisieren
Zum Schluss auf -16 LUFS bringen – der Standard für Apple Podcasts / Spotify Podcasts. Kein Hörer muss mehr nachregeln.
Funktionen
Keine Installation
Kein Audacity, kein Reaper, kein Adobe – alles läuft im Browser.
Keine Cloud
Deine Aufnahmen bleiben auf deinem Gerät. Wichtig für journalistisch oder juristisch sensible Interviews.
Keine Abos
Jedes Tool kostenlos, ohne Begrenzung der Episodenlänge.
DSGVO-freundlich
Weil keine personenbezogenen Daten an einen Server gehen, entfällt das DSGVO-Risiko komplett.
Professionelle Qualitätsstufe
192 kbps MP3 (variable Bitrate), präzise LUFS-Messung, KI-Entrauschung – nichts davon „vereinfacht“.
Mobiltauglich
Funktioniert auf Safari iOS und Chrome Android – für Podcaster unterwegs.
Wofür nutzen Anwender das Tool?
Solo-Podcast mit einem Mikrofon
Eine 30-Minuten-Episode von der Rohaufnahme bis zum MP3-Upload dauert erfahrungsgemäß 15–20 Minuten Edit-Zeit.
Interview-Podcast
Zwei Stimmen synchronisieren, Pausen ausgleichen, mit Crossfade zum Intro – klappt im Joiner in einer Session.
Storytelling-Podcast
Mehrere Sprecher, Atmos-Geräusche, Musik – im Joiner mit Lautstärke pro Spur zusammenmischen.
Mini-Serie für Social Media
60-Sekunden-Ausschnitt aus dem Haupt-Podcast für Instagram Reels – im Cutter getrimmt und als MP3 exportiert.
Häufige Fragen
Für reine Sprech-Podcasts ja – schneiden, entrauschen, normalisieren reicht für 90 % der Produktionen. Wer Musik mischen, Mehrspur-Mixing oder komplexe Plugin-Ketten braucht, ist in Reaper oder Logic besser aufgehoben.
-16 LUFS für Apple Podcasts und Spotify Podcasts. -14 LUFS, wenn der Podcast als Musik-Track zählt (z. B. DJ-Mix). -23 LUFS für klassisches Radio-Broadcast.
Keine feste Grenze. 90-Minuten-Episoden sind unproblematisch, auch 3 Stunden gehen bei genug RAM.
Das Aufnahme-Tool ist primär Solo. Für Remote-Interviews mit Gästen nimmst du bei beiden Seiten separat auf (Local Recording in Zoom, Teams oder Zencastr) und fügst die Spuren hier im Joiner zusammen.
Ja. 192 kbps (variable Bitrate) wird von jeder Podcast-Plattform akzeptiert. Wer WAV master und MP3 publizieren will – auch möglich (Master als WAV exportieren, zusätzlich MP3 für den Upload).