Musik verlangsamen – zum Üben auf dem Instrument
Ein schneller Gitarrensolo oder ein komplizierter Piano-Lauf klingt bei halbem Tempo plötzlich durchschaubar. Wichtig: nur das Tempo ändert sich, die Tonhöhe bleibt gleich. Sonst könntest du nicht mehr ohne Umdenken mitspielen. Dieses Tool nutzt einen professionellen Time-Stretch-Algorithmus, damit die Aufnahme auch bei 50 % Tempo klangtreu bleibt.
So funktioniert’s
Song laden
MP3, WAV oder FLAC – lokal aus deinem Musikordner.
Tempo reduzieren, Pitch unberührt
Zieh den Speed-Regler auf 70 %, 50 % oder was auch immer du üben willst. Pitch bleibt bei 0.
Mitspielen oder exportieren
Du kannst direkt im Browser loopen, oder den verlangsamten Part als MP3/WAV für deinen Üben-Ordner exportieren.
Funktionen
Time-Stretch ohne Pitch-Shift
Die Tonart bleibt exakt gleich, egal wie stark du verlangsamst.
Tempo bis 25 %
Für wirklich schwierige Passagen kannst du bis auf Viertel-Tempo runtergehen.
Live-Vorschau
Hör dir die Änderung sofort an – kein Rendern, kein Warten.
Section-Loop möglich
Markiere in der Wellenform nur den Solo-Takt und wiederhole ihn automatisch – wie ein DAW-Loop-Brace.
Für jedes Instrument
Gitarre, Piano, Schlagzeug, Bläser, Gesang – funktioniert überall.
Lokal & privat
Du lädst keinen Song in die Cloud – das ist bei Streaming-Rips oder Demo-Tapes urheberrechtlich relevant.
Wofür nutzen Anwender das Tool?
Gitarrensolo langsam mitlernen
Klassische Anwendung: das schnelle Solo in „Eruption“ auf 30 % Tempo und Note für Note mitgehen.
Schlagzeug-Groove transkribieren
Ein komplexer Jazz-Drum-Fill wird bei halbem Tempo plötzlich zählbar.
Chor-Stimmen raushören
In einer komplexen Vokalharmonie die zweite Stimme identifizieren, die bei voller Geschwindigkeit untergeht.
Sprachen lernen
Auch Hörverständnis-Übungen in einer Fremdsprache – Podcast auf 75 % macht einen großen Unterschied.
Häufige Fragen
Wir trennen Tempo von Pitch mithilfe von Time-Stretch – das gleiche Prinzip wie in Ableton oder Logic Pro.
Bei mäßigen Änderungen (bis 50 % Tempo) kaum hörbar. Bei extrem starken Verlangsamungen (25 %) hört man leichte „Smearing“-Artefakte – das ist ein mathematisch unvermeidlicher Effekt, aber für's Üben völlig ausreichend.
Nein – Spotify-Streams sind DRM-geschützt. Du brauchst die lokale MP3 oder FLAC. Legal kaufen kannst du Songs z. B. bei Bandcamp oder Qobuz.
Ja. Markiere den relevanten Bereich, aktiviere die Loop-Funktion, und der Abschnitt wiederholt sich endlos – perfekt zum langsamen Hineinarbeiten.
Starte mit 75 % und geh nur runter, wenn die Stelle noch zu schnell ist. Zu langsam wird es für den Fluss kontraproduktiv.