Audio normalisieren – LUFS & Lautstärke anpassen
Statt simpel „so laut wie möglich“ zu machen, misst dieses Tool die tatsächliche wahrgenommene Lautstärke (Integrated LUFS) und hebt die Datei auf den gewünschten Zielwert an. Für Spotify-Upload: -14 LUFS. Für Podcasts: -16 LUFS. Für Broadcast-Standard: -23 LUFS.
So funktioniert’s
Datei laden
MP3, WAV, FLAC oder OGG – beliebiges Format. Die Datei bleibt auf deinem Gerät.
Ziel-LUFS wählen
Preset für Spotify (-14), Podcast (-16) oder Broadcast (-23) – oder manuell eintragen.
Exportieren
Die Datei wird auf den Zielwert normalisiert und mit Clipping-Schutz exportiert. Kein Übersteuern möglich.
Funktionen
Echte LUFS-Messung
Integrated Loudness – genau die Metrik, die Spotify, Apple Music und YouTube für ihre Lautheits-Normalisierung nutzen.
Clipping-Schutz
Falls eine Anhebung in die digitale Obergrenze reinfahren würde, wird automatisch begrenzt.
Presets & Freiwahl
-14 (Spotify), -16 (Podcast), -23 (Broadcast), oder frei eintippen zwischen -30 und 0.
Transparentes Feedback
Du siehst vor und nach der Normalisierung den LUFS-Wert – kein Blackbox-Regler.
Keine Peak-Normalisierung
Peak-Normalisierung ist für Musik fast sinnlos – LUFS ist die korrekte Methode. Unser Tool macht's richtig.
Ohne Upload
Deine Master-Datei bleibt auf deinem Gerät.
Wofür nutzen Anwender das Tool?
Podcast für Verteilung
Vor dem Upload zu Spotify/Apple Podcasts auf -16 LUFS bringen, damit Hörer nicht ständig die Lautstärke nachregeln müssen.
Song für Streaming
Spotify normalisiert sowieso auf -14 LUFS – aber wer vorher schon auf diesen Wert masteriert, hat die volle Kontrolle über den Sound.
Hörbuch-Kapitel angleichen
Mehrere Dateien einzeln normalisieren, damit alle gleich laut klingen – danach ggf. in einem Rutsch zusammenfügen.
Video-Vertonung
Sprachspur auf -23 LUFS (Broadcast-Standard) bringen, bevor sie ins Video eingebaut wird.
Häufige Fragen
Peak-Normalisierung hebt das lauteste Sample auf -1 oder 0 dB – das sagt aber nichts über die wahrgenommene Lautstärke aus. LUFS (Loudness Units Full Scale) misst die gemittelte Lautstärke inklusive Frequenzgewichtung – näher an dem, was ein Mensch wirklich „laut“ nennt.
Spotify, Apple Music, TIDAL: -14 LUFS. Apple Podcasts, Spotify Podcasts: -16 LUFS. TV-Broadcast: -23 LUFS. YouTube zielt auch auf ~-14.
Nein, reine Lautstärkeänderung ist mathematisch verlustfrei. Nur wenn die Anhebung so stark ist, dass sie die 0-dB-Grenze überschreiten würde, greift der Clipping-Schutz minimal ein.
Lauter = nicht zwangsweise besser. Streaming-Plattformen ziehen zu laute Musik wieder herunter – du verlierst dann Dynamik, ohne wirklich lauter zu sein. Master auf den Zielwert ist schlauer.
Ja, aber dann wird auch das Rauschen mit angehoben. Besser: erst entrauschen (siehe „Rauschen entfernen“), dann normalisieren.