Song hier ablegen
MP3, WAV, FLAC, OGG, M4A — Videodateien gehen auch
So misst das Tool die BPM
Leg eine Audio- oder Videodatei ab, und das Tool hört den ganzen Track, markiert jeden Schlag und berechnet das Tempo aus den Abständen dazwischen. Die Schläge findet ein neuronales Netz, das mit Musik trainiert wurde, deren Beats Menschen von Hand markiert haben. Es folgt also dem Puls, den ein Hörer mitklopfen würde, statt laute Spitzen zu zählen. Du bekommst die BPM als ganze Zahl und mit einer Nachkommastelle.
Es liest deine Datei, keine Datenbank
Seiten, die einen Song über den Titel nachschlagen, kennen nur Veröffentlichungen, die jemand katalogisiert hat. Dieses Tool misst das Audio, das du ihm gibst. Es funktioniert deshalb genauso für ein Demo von gestern, einen Remix, einen Live-Mitschnitt, einen Loop aus einem Sample-Pack oder die Tonspur eines Videos. MP3, WAV, FLAC, OGG und M4A lassen sich öffnen, ebenso MP4-, MOV-, MKV- und WebM-Videos.
Halbes und doppeltes Tempo
Ein Track mit 87 BPM und derselbe Track mit 174 gezählt sind ein Puls in zwei Schreibweisen. Welche Zahl stimmt, hängt davon ab, wer fragt: Ein Schlagzeuger zählt die langsame, ein Drum-and-Bass-DJ die schnelle. Die beiden Knöpfe unter dem Ergebnis halbieren oder verdoppeln es direkt. In unserem Test mit rund 1.000 Songausschnitten stimmte die erste Zahl bei etwa acht von zehn Songs mit der menschlichen Angabe überein, und bei den meisten übrigen war sie genau die Hälfte oder das Doppelte.
Wenn ein Song kein festes Tempo hat
Musik ohne Klick driftet, und klassische Stücke werden absichtlich schneller und langsamer. Sind die Schläge nicht gleichmäßig verteilt, sagt das Tool, dass das Tempo schwankt, und zeigt den Durchschnitt, statt eine Zahl so hinzustellen, als gälte sie für den ganzen Track. Bei Sprache, Ambient-Flächen oder allem anderen ohne Puls meldet es, dass kein gleichmäßiger Beat gefunden wurde. Sind die Takte durchgehend drei oder vier Schläge lang, zeigt es zusätzlich 3/4 oder 4/4.
Die Tonart gibt es dazu
Derselbe Durchlauf nennt auch die Tonart des Songs, Dur oder Moll. Wenn du wegen der Tonart hier bist: Die Seite „Tonart bestimmen“ ist dieses Tool mit der Tonart zuerst und einer Erklärung seiner Grenzen.
Tonart bestimmen öffnen →Keine Datei? Dann tipp das Tempo mit
Läuft der Song über einen Lautsprecher oder steckt er dir im Kopf, statt auf deinem Gerät zu liegen, dann tipp im Takt mit und lies die BPM aus deinen Taps ab.
Tap Tempo öffnen →Danach das Tempo ändern
Wer die BPM kennt, will sie meist als Nächstes ändern. „Tempo & Tonhöhe“ dehnt einen Track auf ein neues Tempo, ohne die Tonhöhe zu verändern, oder transponiert ihn, ohne das Tempo zu verändern. So lassen sich zwei Songs vor dem Mixen auf dieselben BPM bringen.
Tempo & Tonhöhe öffnen →Tempo in einer halben Minute
Etwa dreißig Sekunden für einen Vier-Minuten-Song. Es startet, sobald du die Datei ablegst.Tonart inklusive
Jede Analyse zeigt neben den BPM auch die Tonart.Nichts wird hochgeladen
Der Song verlässt dein Gerät nie.Häufige Fragen
Leg die Audio- oder Videodatei auf dieser Seite ab. Das Tool analysiert sie in deinem Browser und zeigt das Tempo in Schlägen pro Minute, bei einem Vier-Minuten-Song meist innerhalb einer halben Minute. Hast du die Datei nicht, nimm die Seite Tap Tempo und tipp mit, während der Song läuft.
Wir haben sie mit GTZAN getestet, einem Standard-Testdatensatz aus rund 1.000 Ausschnitten von je dreißig Sekunden in zehn Genres. Bei etwa 80 % lag das Tempo innerhalb von 4 % der menschlichen Angabe. Zählt man Ergebnisse mit, die genau die Hälfte, das Doppelte, ein Drittel oder das Dreifache waren, sind es etwa 94 %. Am besten ist sie bei Musik mit klarem Beat wie Disco, Hip-Hop, Rock und Pop, am schwächsten bei Klassik, wo sich das Tempo selbst ändert.
Weil beides denselben Puls korrekt beschreibt. Das Tool meldet den Schlag, den ein Hörer mitklopfen würde, und das ist in manchen Genres die Hälfte dessen, was Produzenten angeben. Mit 2× oder ½× unter dem Ergebnis wechselst du.
Nein. Die Datei wird in deinem Browser dekodiert und analysiert. Heruntergeladen werden nur die Analysemodelle, und im Netzwerk-Tab deines Browsers kannst du prüfen, dass kein Audio gesendet wird.
Beim ersten Mal zwei kleine KI-Modelle, zusammen 12 MB. Hast du noch nie eines der KI-Tools dieser Seite benutzt, kommt eine Laufzeitumgebung von 14 MB dazu. Alles bleibt danach auf deinem Gerät, spätere Analysen starten also sofort.
MP3, WAV, FLAC, OGG, M4A, AAC, Opus, AIFF, WMA und AMR sowie MP4-, MOV-, MKV- und WebM-Videos. Dateien dürfen bis zu zehn Minuten lang sein.
Ja. Es gibt kein Konto und kein Wasserzeichen, und eine Analyse zählt nicht zum täglichen Export-Kontingent der Bearbeitungstools, weil nichts exportiert wird.